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UNINAHES WOHNEN
MIT WEITBLICK

Zukunftsweisendes Gebäudekonzept auf dem Campus der Uni Potsdam

Auf dem Campus Golm der Universität Potsdam ist mit der Wohnanlage „Golm 2“ ein Ersatzneubau für 423 Studierende entstanden – ein Gemeinschaftsprojekt des Studierendenwerks West:Brandenburg und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Auf einem rund 8.000 m² großen Grundstück direkt auf dem Campus bietet das Gebäude auf rund 11.400 m² Nutzfläche 203 Einzelapartments, 217 Plätze in Wohngemeinschaften – davon 74 barrierefrei und 4 rollstuhlgerecht ausgeführt – sowie 3 barrierefreie Familienapartments. Sechs Gemeinschaftsräume runden als Orte für Lernen, Sport und Begegnung das Angebot ab. Die Fertigstellung markiert einen wichtigen Schritt zur Entlastung der angespannten Wohnsituation für Studierende und lässt die Zahl der studentischen Wohnplätze auf dem größten Campus Brandenburgs auf über 1.000 anwachsen.

Bereits in der Projektentwicklung stand Ressourcenschonung im Vordergrund: Alternativen zum Abriss der Bestandsgebäude wurden sorgfältig geprüft, ehe die Entscheidung zugunsten eines flächensparenden Ersatzneubaus mit zusätzlichen Geschossen fiel. Das angrenzende Wäldchen im Süden des Grundstücks bleibt vollständig erhalten; versiegelt werden ausschließlich die notwendigen Zuwegungen. Bei der Materialwahl setzt das Projekt auf langlebige Baustoffe mit Recyclinganteil, die Dachflächen sind als Retentions-Gründächer ausgeführt und tragen zur Regenwasserrückhaltung bei.

Das Energiekonzept kombiniert Wärmepumpen, eine Photovoltaikanlage und ein Blockheizkraftwerk. Für die Warmwasserbereitung sorgt ein Wärmerückgewinnungssystem, das die Energie aus dem Duschwasser erneut nutzbar macht; das aufbereitete Duschwasser wiederum wird für die Toilettenspülung eingesetzt. Eine moderne Gebäudeautomation steuert und regelt die technischen Systeme und trägt so zu einem intelligenten, sparsamen Energieeinsatz bei. Nicht genutztes Regenwasser wird über ein Rückhaltebecken dosiert in das öffentliche Netz eingeleitet. Mit diesem Zusammenspiel aus Bestandsschonung, Wassermanagement und regenerativer Energieerzeugung setzt die Studierendenwohnanlage neue Maßstäbe für energieeffizienten studentischen Wohnungsbau und die nachhaltige Entwicklung der 1991 gegründeten Hochschule.

Eine tragende Rolle im Energiekonzept des Objektes übernimmt die auf höchste Energieeffizienz ausgelegte Gebäudehülle. Um die angestrebte Dämmleistung zu gewährleisten, wurden unter anderem 525 Fenster aus dem VEKA Profilsystem SOFTLINE 82 MD verbaut. In Kombination mit Semco-Isoliergläsern und Winkhaus-Beschlägen erreicht das Mitteldichtungssystem einen Uw-Wert von 0,89 W/m²K. Die Fertigung und Montage erfolgt durch die Schapler Fenster und Sonnenschutz GmbH aus Bernau bei Berlin. Das Unternehmen hatte bereits 2018/19 für den ersten Bauabschnitt „Golm 1“ mit 238 Wohneinheiten rund 300 Fenster aus demselben Profilsystem gefertigt.

Gestalterisch prägt die Dekorfolie VEKA Feinstruktur im Farbton Quarzgrau das äußere Erscheinungsbild des Neubaus. Ihre fein strukturierte Oberfläche reflektiert einfallendes Licht in alle Richtungen und erzeugt so die praktisch nicht von pulverbeschichtetem Aluminium zu unterscheidende Anmutung. So konnten die Fenster und weitere Aluminium-Bauteile der Fassade im Rahmen eines stimmigen Farbkonzeptes perfekt aufeinander abgestimmt werden. Für den Bauherren ein echtes ästhetisches Highlight, denn die Fassade wartet dank VEKA Feinstruktur mit einer materialübergreifenden klaren Gliederung und einer durchgängigen optischen Wertigkeit auf. Die robuste, kratzfeste und witterungsbeständige Oberfläche der Fensterprofile leistet im Zusammenspiel mit der Klasse-A-Qualität der VEKA SOFTLINE 82 MD Profile außerdem einen wichtigen Beitrag zur Langlebigkeit der Fenster.

OBJEKT: Studentische Wohnanlage „Golm 2“, Potsdam
BAUHERR: Studierendenwerk West:Brandenburg
Generalplaner: S&P Sahlmann Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH, Potsdam
Bauzeit: 05/2023 bis 10/2026
FENSTERBAU: Schapler Fenster und Sonnenschutz GmbH, Bernau bei Berlin
PROFILSYSTEME: VEKA SOFTLINE 82 MD
OBERFLÄCHENVEREDELUNG: VEKA Feinstruktur

MEHR INFORMATIONEN

Für Sicherheit und Behaglichkeit sorgen ein-, zwei- und dreiteilige Fenster in Pfosten-Riegel-Konstruktion mit absturzsichernder Isolierverglasung im Festteil und einer zusätzlichen Absturzsicherung durch ein Unterlicht. Bei den barrierefreien Wohnungen kamen aufgrund der niedrigeren Brüstungshöhen je zwei Absturzstangen des VEKA-Partners Abel Metallsysteme als zusätzliche Sicherung zum Einsatz.

EINGESETZTE PRODUKTE

FENSTER: VEKA SOFTLINE 82 MD
OBERFLÄCHENVEREDELUNG: VEKA Feinstruktur

Dringend benötigter Wohnraum für 423 kluge Köpfe: die Studierendenwohnanlage Golm 2

Grünes Umfeld trifft auf zentrale Lage: Golm 2 grenzt sowohl an einen Wildpark wie auch an den Campus

Ästhetik mit inneren Werten: hochgedämmtes Fassadensystem

Raum für Entfaltung: durchdachtes Farb- und Raumkonzept

VEKA SOFTLINE 82 MD

Das Fensterprofil VEKA SOFTLINE 82 MD bietet hervorragende bauphysikalische Eigenschaften für modernes Wohnen und Arbeiten. Die innovative Mehrkammer-Geometrie in 82 mm Bautiefe schützt mit ihren drei Dichtungsebenen hervorragend vor Wind, Schlagregen und Lärm. Mit großdimensionierten, perfekt eingepassten Stahlarmierungen zeichnet sich das Klasse-A-Profil (nach DIN EN 12608) außerdem durch langjährige Funktionssicherheit und enorme Stabilität aus.

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